Um es gleich vorweg zu nehmen, wir hatten schon bessere Tage zum Rudern.

 

Am Vortag wurde schon intensiv die Wettervorhersage verfolgt, wie es denn wohl für unseren Weißwurstachter Ausflug aussehen werde.

 

 

Es hieß Regen - aber nur vormittags. Mit dieser Information haben wir 9: Ulf Bayer, Hans-Jürgen Hanke, Dagmar Hübner, Martin Monshausen, Christian Scholz, Ralf Trieder, sowie Angie mit Ihrem Mann Sergio uns am Sonntagfrüh getroffen.

 

 

Alle hatten Regenzeug an und es nieselte nur leicht. Mit diesem optimistischen Ansatz sind wir pünktlich vom Nieder Steg um 9 Uhr gestartet. Das Glück setzte sich gleich fort, da vor uns ein Schiff fuhr, mit dem wir Flussaufwärts schleusen konnten.

 

 

In der Schleuse passierte es dann: Es fing an stark zu regnen und da wir uns nicht viel bewegen konnten, hieß es hieß also, Augen zu und durch.
Nach dem Schleusen auf dem Weg nach Frankfurt begleitete uns dann ein Damendreier und der Achter der Rheno.
Nun ja, den Damerdreier ließen wir schnell zurück, jedoch der Achter überholte uns.
Es lag aber sicherlich nur daran, daß wir mit einem „Dickschiff“ unterwegs waren. Die Fahrt durch Frankfurt verlief auf überraschend ruhigem Wasser. Was sicher auch die Germania veranlasste mit mehreren Rennzweiern auf Wasser zu gehen.

 

 

Als wir pünktlich am Rudererdorf ankamen, haben wir uns nicht lange aufgehalten, da es weiter regnete und sich nur 5 Achter eingefunden hatten. Weiter kamen noch der Damendreier und ein Vierer. Erstes Ziel auf der Rückfahrt war nun der Eiserne Steg um den obligatorischen Rudererruf auszurufen. Jürgen von der Rheno hatte die gute Idee, dies doch unter der "Alten Brücke" zu tun.
Wow - welche super Akustik ergab sich aus den wenigen Kehlen, dann diese Verstärkung zu hören.

 

 

Dann ging es zielstrebig, unter dem Rennschlag von Martin, zur Rheno. Hier hörte der Regen dann auf, und wir haben das Boot über den Steg der Freiweg ans Land getragen.

 

Die Weisswürste schmecken wie immer sehr gut, nur wurde diesmal vernahm man doch der mehrfach Ruf nach heißem Äppler oder Glühwein. Auch waren wir etwas neidisch auf die Rheno-Ruderer, die nun erst heiß duschen konnten und dann in trockenen Sachen, die Würste und das Bier genießen konnten.

 

 

Gegen 13 Uhr ging es dann wieder aufs Wasser in Richtung Nassovia. Bei nun trockenem Wetter hatten wir wieder Glück an der Schleuse: Die Schleusenwärterin(!) führte für uns einen extra Schleusengang durch. In Nied konnte die Eighwatchers gut und sicher im Bootshaus platziert werden.

 

 

So konnten auch wir dann endlich, den Tag mit einer heißen Dusche abschließen.

 

 

 

Ralf Trieder