Jahreshauptversammlung


Am 24. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Unser Vorsitzender Rüdiger Dingeldey eröffnete und führte durch die Sitzung.

 

 

 

Rüdiger und die Teilnehmer der Sitzung hatten die traurige Pflicht der 2016 verstorbenen Mitglieder Fritz Wagner, Dr. Heinz Röder, Dr. Gerhard Steiger und Dr. Erhard Korinth zu gedenken.

 

 

 

Anschließend gab Rüdiger einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr. Neben Sanierungsarbeiten wurde im vergangenen Jahr aktiver im Vereinsring mitgearbeitet und mit Berichten in Presse und Internet auf den Ruderclub aufmerksam gemacht.

 

 

 

Neben den sportlichen Erfolgen des vergangenen Jahres wusste Rüdiger auch über die Arbeit unseres Bundesfreiwilligendienstlers Björn Stanischewski zu berichten. Björn war nicht nur in sportlichen Belangen die Stütze unseres Vereins – wie die vielen Erfolge unserer Sportler zeigen – er unterstützte auch die Baumaßnahmen im Verein tatkräftig. Er dankte Björn im Namen des Vereins.

 

Leider konnte bisher kein Nachfolger aus den Reihen des Vereins gefunden werden.

 

 

 

Abschließend berichtete Rüdiger noch von der Mitgliederentwicklung. Wir haben fast 20 Mitglieder verloren und nun noch eine Mitgliederanzahl von 247 Mitgliedern.

 

 

 

Nach dem Überblick von Rüdiger gaben die Vorstände für Verwaltung, Sport, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzen einen tieferen Einblick in ihre jeweilige Ressortarbeit.

 

 

 

Martin Monshausen berichtete aus dem Ressort Verwaltung.

 

Nachdem Anfang des Jahres ausführlich über die geplanten Maßnahmen berichtet wurde, ging es dann ab August des Jahres mit der Ausführung los.

 

Als erstes wurde mit der Sanierung des Balkons vor der Turnhalle und der Betonsanierung im Kellerbereich (ehemals Kegelbahn) begonnen. Schäden in der Bausubstanz machten diese Arbeiten dringend erforderlich.

 

In der Turnhalle wurde dann die viel diskutierte Deckenstrahlheizung installiert und für einige Wochen die Halle gesperrt. In bisherigen Rückmeldungen der Sportler zeigten sich diese zufrieden mit der Heizung, einzig das Licht wurde vereinzelt als zu grell empfunden.

 

Außerdem wurde im oberen Eingangsbereich eine neue Eingangstür und neue Fenster eingebaut.

 

Zu guter Letzt wurden noch Dämmarbeiten über dem Bootslager (Käfig) durchgeführt.

 

 

 

Die Kosten der Maßnahmen waren mit 120.735 EUR geplant, es wurden letztendlich 120.515 EUR ausgegeben, so dass wir Recht genau im Kostenrahmen blieben.

 

Bisher haben wir bereits 73.728 EUR Fördergeld von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen und dem Landessportbund erhalten, so dass bisher 63,4 % gefördert wurden.

 

Es wurden jedoch noch nicht alle zugesagten Fördergelder abgerufen, so dass noch etwas Budget für die im Jahre 2017 geplanten Maßnahmen übrig bleibt.

 

 

 

Das Jahr 2017 wollen wir bau-technisch etwas ruhiger angehen; lediglich die Erneuerung der Außentüren der Turnhalle, ein Vordach für den oberen Eingangsbereich und eine Erneuerung der Beleuchtung des Foyers ist geplant.

 

Wir wollen das Jahr vor allem nutzen, um die weiteren Maßnahmen für das Jahr 2018 zu planen: Umfangreichere Maßnahmen wie die Sanierung der oberen Fassade, der Dächer und des Sanitär- und Duschbereichs müssen noch detaillierter geplant werden.

 

 

 

Die Sportvorsitzende Kirsten Stanischewski berichtete danach über ein ruder-sportlich sehr erfolgreiches Jahr 2016.

 

Die Trainingsruderer nahmen an den Regatten in Hamburg, Bamberg, den Jugendmeisterschaften, Offenbach-Bürgel, Wiesbaden, Auheim, den Hessischen Meisterschaften, der Langstrecke in Mannheim, dem Ergowettkampf in Frankfurt und in Breisach teil.

 

Bei den Jugendmeisterschaften konnte Katja Burau den 7. Platz im Junior-A-Einer gewinnen und Björn Stanischewski den 9. Platz im Junior-A-Doppelzweier.

 

In Bürgel konnten Katja und Björn dann im Mixed-Doppelzweier gewinnen.

 

Die Hessischen Meisterschaften waren mit vier Gold-, einer Silber und fünf Bronze-Medaillen sehr erfolgreich.

 

Bei der Langstrecke in Mannheim konnte Jonas Gelsen ebenfalls gewinnen und Katja im Zweier-Ohne den zweiten Platz erringen.

 

Auch der Ergowettkampf in Frankfurt war sehr erfolgreich: Niklas Dienst und Katja konnten jeweils den Hessentitel gewinnen.

 

Auch in der neuen Saison läuft es bereits gut für die Nassovia. Cedric Tischler konnte den dritten Platz in Breisach erreichen.

 

 

 

Der Breitensport war ebenfalls letztes Jahr aktiv. Mit drei Anfängerkursen für Erwachsene versuchten wir Interessierte ins Rudern hereinschnuppern zu lassen. Für Kinder und Jugendliche boten wir einen Ferienkurs an. Beides fand Anklang und konnte neue Mitglieder werben.

 

Mit Tagesfahrten nach Flörsheim, ins Rudererdorf und einer organisierten mehrtägigen Wanderfahrt in Polen wurde auch dem Wanderrudern ein Platz eingeräumt.

 

Das Jahr ließen die Breitensportler beim Weiswurstachter ausklingen.

 

 

 

Die Mastersruderer waren ebenfalls aktiv und nahmen an den Regatten in Amsterdam, der Frankfurter Langstrecke, in Bürgel, den Euro-Masters in München, in Bernkastel, in Würzburg, Basel und bei dem Nikolaus-Vierer in Mainz teil.

 

Dabei konnten viele Siege und gute Platzierungen erreicht werden.

 

 

 

Beim Kreisstadtlauf und dem Frankfurt Marathon bewiesen wir, dass wir nicht nur gut rudern können, sondern auch läuferisch gut mithalten können.

 

 

 

Nun berichtete Tomi Kalin zu den Finanzen. Er übernahm das Amt im letzten Jahr von Kirsten und berichtete von den Herausforderungen des Alltags im Ressort. Neben der Finanzierung der Baumaßnahmen forderte ihn auch die Fusion der Volksbanken, mit der neue Kontodaten und leider auch technische Probleme einhergingen. Er meisterte die Herausforderungen jedoch erfolgreich.

 

 

 

Im Zuge der Ausgaben reduzierte sich der Kassenstand im Jahr 2016 um 15.622 Euro. Mit einem Kassenstand von über 22.000 Euro stehen wir jedoch noch gut da.

 

 

 

Er berichtete diesmal auch zu dem Stand der Versicherungen. Unsere Versicherungen wurden von einem befreundeten Versicherungsmakler begutachtet und auf Einsparpotentiale geprüft. Bei der Kfz-Versicherung brachte ein Wechsel der Versicherung bereits eine Einsparung. Bei der Gebäudeversicherung befinden wir uns noch in der Verhandlung.

 

Abschließend demonstrierte er uns anhand der Bootsversicherung, dass sich diese lohnt. Die Kosten der Unfälle überstiegen die Versicherungsbeiträge.

 

 

 

Die Kassenprüferin Katharina Bader lobte die Buchhaltung von Tomi. Die Prüfung hatte keine Beanstandungen ergeben, so dass eine Entlastung beantragt und auch einstimmig gewährt wurde.

 

 

 

Rüdiger berichtete dann noch einmal in Vertretung von Dirk Ehbrecht aus dem Ressort Öffentlichkeitsarbeit.

 

Wir organisierten einige Veranstaltungen wie die Frankfurter Langstreckenregatta, nahmen am Höchster Schlossfest teil, luden eine Schulklasse zu einem Rudertag ein und gaben den Frankfurter Sportjournalisten die Möglichkeit in einem Rennachter zu rudern. Im Zuge der Übergabe der Fördergelder des Landes Hessen und des Landessportbundes für unsere Baumaßnahmen gaben wir zwei Empfänge für die Übergebenden.

 

Wie in den letzten Jahren wurde wieder zusammen das An- und Abrudern, eine kulinarische Weinprobe und das Weihnachtsessen im Ruderclub begangen.

 

 

 

Für das Jahr 2017 haben wir uns vorgenommen, die Ruderaktivitäten wieder in den Vordergrund zu rücken, die Nachwuchsförderung weiter zu vertiefen und mehr Mitglieder am Vereinsleben zu interessieren.

 

 

 

Nach den Berichten stand noch ein formaler Punkt an: die Entlastung des Vorstands und des Beirats. Dieser wurde einstimmig zugestimmt.

 

 

 

Bei der Wahl der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2017 wurden den Wilhelm Plötz, Thomas Kusch und Dr. Rolf Synwoldt gewählt.

 

 

 

Tomi und Rüdiger stellten dann das Budget für 2017 vor. Größter Ausgabenposten werden die Aufwendungen für bauliche Maßnahmen sein. Bei den Einnahmen sind neben Beiträgen, die noch zu erhaltenden Fördergelder hervorzuheben.

 

Das Budget wurde anschließend einstimmig angenommen.

 

 

 

Die Gremienmitglieder Ronald Carstensen und Detlef Glitsch, die unverändert dem erweiterten Vorstand angehören, wurden dann einstimmig bestätigt. Genau wie die während der Weihnachtsfeier der Kinder und Jugendlichen neugewählten Jugendvertreter Katja Burau (Vorsitzende) und Cedric Tischler (Stellvertreter).

 

 

Unter dem Punkt Verschiedenes bekamen dann die Teilnehmer der Sitzung die Möglichkeit eigene Themen einzubringen.

 

Eberhard Eichfelder stellte ein neues Konzept für die Nassoven-Post vor. Da es fortwährend Schwierigkeiten gibt, die vier Ausgaben mit Artikeln zu füllen, schlägt er vor, nur noch zwei Ausgaben herauszugeben. So hätte man genügend Artikel und könnte die Kosten reduzieren.

 

Nach einer Diskussion wurde dieser Vorschlag angenommen.

 

 

 

Susanne Kudicke und Susanne Bender wollten noch einmal darauf hinweisen, dass die Gegenstände aus dem Fundus des Veranstaltungsbereichs („Lustwart“) allen Mitgliedern zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Nach Voranmeldung können Teller, Tisch-Garnituren und andere Veranstaltungsgegenstände ausgeliehen werden.

 

 

 

Anschließend wurde der Wunsch geäußert ein Konzept für Neugestaltung des Kraftraums zu entwickeln. Neben der Reparatur und Wartung einige Geräte, wurde angeregt einige Geräte aus dem Bestand des Kraftraums herauszunehmen. Als erster Schritt wird die Meinung unseres Mitglieds Andreas Hobler eingeholt, der ein Fitnessstudio betreibt.

 

 

 

Abschließend wurde noch auf die kommenden Termine hingewiesen. Neben den Aktionstagen am 25. März, 22. April, 20. Mai und 24. Juni, findet am 1. Mai wieder die Langstreckenregatta – diesmal in Federführung des RG Nied – und das Anrudern statt.

 

Es wurde vorgeschlagen, das Ruderfest in der Frankfurter Innenstadt, mit einer Vereinsdelegation zu besuchen.

 

Daneben wird noch auf das Altstadtfest am 01. und 02. Juni und die Schnupperkurse mit Ronald hingewiesen.

 

Damit war die Jahreshauptversammlung dann beendet, was mit dem Ruderergruß begangen wurde.