Vielleicht nicht seit 30 Jahren aber doch seit vielen Jahren besuchen Ruderer des RC Nassovia Höchst die Mainzer Regatta. Wie der Name schon sagt, liegt der Termin um den Nikolaustag.
Das Wetter versprach kalt zu werden, aber einigermaßen trocken und so kam es auch. Die Sonne kam sogar teilweise durch und vertrieb die morgens noch gespenstisch über dem Wasser wabernden Nebel. Zum Start des ersten Rennens konnte man sowohl die energisch rudernden Mannschaften als auch die als Engel, Weihnachtsmänner, Rentiere, Mäuse verkleideten (Spaß-)Ruderer und ihre als Schlitten, Backofen und Geschenk geschmückten Boote gut beobachten.

 

 

Die Ruderer der Nassovia waren in drei Booten vertreten, dem Männer C Vierer (mit Wolfgang Becker, Martin Monshausen, Dirk Stanischewski (Stm), Rüdiger Dingeldey und Ruderfreund Bernd Ravens von RG Nied), im Männer E Vierer (mit Wolfgang Becker, Martin Monshausen (Stm), Rüdiger Dingeldey und den Nieder Ruderfreunden Bernd Ravens und Martin Wolters) sowie im Mixed Boot in der F-Klasse mit Dagmar Hübner, Annette Schamps, Peter Antony-Spies, Dirk Stanischewski und Franziska Berghofer an den Steuerseilen.

 

 

Im Mixed Boot wurde im Zwei-Boote-Feld der zweite Platz belegt in 12:18 min, nur 16 Sekunden hinter dem siegreichen Boot mit erfahrenen (Renn-)Ruderern aus Limburg, Eschwege und Mainz. Eine tolle Leistung, die hier "aus dem Training heraus" gezeigt wurde.

 

 

Im C-Vierer wurde im 10-Boote-Feld der dritte Platz belegt in einer Zeit von 10:52. In dieser härtesten Altersgruppe - offenbar wirken hier Trainingsfleiß und Regattaerfahrung noch stärker als der Alterungsprozess - wurde auch die schnellste Tageszeit errudert.
Das Boot aus Nürtingen gewann in 10:14, gefolgt vom Zweitplatzierten aus Oberrad/Offenbach in 10:28 min. Die Nassovenmannschaft lag nur um ein Jahr im Altersdurchschnitt unter der nächst-höheren Altersgruppe D. Dort hätte man mit Abstand gewinnen können. Aber: hätte, hätte ...-kette

 

 

Im E-Vierer konnte im 4-Boote Feld das Radaddelchen gewonnen werden, denn mit 10:48 wurde annähernd die gleiche Zeit gefahren, wie bei den jüngeren Mannschaften. Oberrad/Limburg/Mainz belegte mit 11:07 den zweiten Platz, Hanau mit 12:28 den dritten Rang.

 

 

Was gab es sonst noch? Zufriedene Gesichter, ein hervorragendes Kuchenbuffet, bewährt gute Bratwurst und Glühwein und bei vielen ein schneller Aufbruch zu dem, was sonst noch samstags zu erledigen ist oder aber auch zu einem Besuch einer der Weihnachtsmärkte. Die ruderische Wettkampfsaison ist damit endgültig beendet, aber die jüngeren Nassovensportler werden auf Strecken im Wald und auf Ergometern weiterhin im Wettkampfmodus bleiben.

Rüdiger Dingeldey