Kleinbootmeisterschaften


Am Freitag den 20. April 2017 machten sich Björn und ich auf den Weg zur Leistungsüberprüfung in Krefeld auf dem Elfrather See. Dort kamen wir gegen 11:00 Uhr, abgesehen von einem 8km langen Stau, relativ gut an.

 

Am Tag hatte ich noch kein Rennen, doch ich absolvierte einen 8km Einheit, um mich mit der Strecke vertraut zu machen. Der See ist fast genau 2km lang und ziemlich schmal. Die 7 Bahnen füllen fast den gesamten See aus. Mir gefiel die Strecke, denn die vielen Bäume an beiden Seiten verdeckten den möglichen Seitenwind, abgesehen von zwei Buchten, wo man beim Vorbeifahren aufpassen musste, um vom Seitenwind nicht aus der Bahn geblasen zu werden.

 

Schon bald darauf konnten wir ins Hotel fahren, welches in der Innenstadt lag. Als wir neben dem Hotel ins Parkhaus einfahren wollten, merkten wir gerade noch rechtzeitig, dass wir wegen der zusätzlichen Dachgepäckträgern auf dem Bus, nicht ins Parkhaus passten. In Windeseile schraubten wir die zwei Teile ab, denn es hatte sich schon eine Schlange mit wartenden Autos hinter uns gebildet. Glücklicherweise passten wir daraufhin ins Parkhaus.

 

Zum frühen Abendessen, gingen wir ins asiatische All you can eat, wo wir uns ordentlich sättigten. Daraufhin gingen wir früher schlafen, denn am nächsten Tag standen mir zwei Rennen bevor.

 

Um 8:00 Uhr am nächsten Morgen befanden wir uns schon auf dem Regattaplatz. Nachdem wir die Setzung herausfanden, warteten wir noch eine Weile bis ich mich fürs Rennen vorbereiten musste. Der Vorlauf verlief wie geplant und ich kam mit dem 2. Platz in den Zwischenlauf der entscheiden würde, ob ich in das A, B oder C Finale kommen würde. In der Zwischenzeit fuhren wir eine Weile ins Hotel, damit ich mich dort für den Zwischenlauf etwas ausruhen konnte.

 

Das 2. Rennen verlief nicht so gut, denn das Wasser war relativ schlecht und ich kam nicht gut mit den Wellen klar, welche bei uns auf dem Main selten vorhanden sind. Ich lag bis zu der 1000 Meter Marke hinten, doch kämpfte mich mit einem Zwischen- und hartem Endspurt knapp auf den 4. Platz. Dadurch gelang ich ins B-Finale.

Abends gingen wir entspannt essen, diesmal italienisch.

 

Am Sonntag hatte ich mein letztes Rennen von dieser Regatta im Juniorinnen A, B-Finale. Meine Gegnerinnen waren alle sehr stark und ich musste mich auf ein anstrengendes Rennen vorbereiten. Während dem Rennen lag ich erneut bis zur Hälfte auf dem letzten Platz. Doch meine Gegnerinnen waren nicht weit entfernt und so konnte ich mich mit einem früher angesetzten Endspurt, auf den guten 2. Platz kämpfen, worüber ich mich sehr freute.

 

Das Abriggern und Verladen verlief sehr schnell, da wir nur ein Boot dabei hatten. Somit begaben wir uns noch vormittags auf den Heimweg und kamen schnell wieder im Verein an.


Katja Burau

Quelle: DRV / Seyb