Erneut ein Erlebnis in „Rhein“-Kultur. 6,4 Kilometer auf dem Rhein, gestartet in der Basler Alt-Stadt. Das Ganze bei Sonnenschein und ca. 10 Grad. Schweiz in Bestform.

Wanderfahrtenbücher sprechen oft davon, dass die „Fahrt bei rasch zunehmender Strömung flott voran geht“. Das stimmte – zumindest für die Strecke, die wir mit der Strömung fuhren. Doch zunächst ging es wieder drei Kilometer gegen die Strömung. Das zog sich entsprechend, weil der Rhein nach den Regenfällen der vorangegangenen Tage ziemlich viel Wasser führte und ordentlich Strömung hatte.

Nach dem wir im vergangenen Jahr die zweitbeste Zeit errudert hatten, durften wir auch als zweites Boot ins Rennen. Das vor uns startende Boot der Rheinfelder, das war relativ klar, würde wohl den dritten Sieg im dritten Rennen anstreben. Dies gelang der Mannschaft auch in beeindruckender Weise. Oberstes Ziel für uns war es daher, sich nicht einholen zu lassen, was auch gelang. Allerdings kam das Mannheimer Boot – Dritter des vergangenen Jahres und somit auf Startplatz drei - auf dem Weg zur Wende ziemlich stark auf.

 

Durch eine jedoch wesentlich besser gefahrene Wende konnten wir uns auf der Rückfahrt wieder deutlich absetzen und den alten Abstand vom Start fast wieder herstellen. Insgesamt also wieder eine gelungene Regatta für die Mastersruderer Höchst/Nied mit Wolfgang Becker, Rüdiger Dingeldey, Bernd Ravens, Reinhard Dingeldey, Carsten Burk, Michael Schulz und Martin Clark. Ergänzt wurde die Mannschaft dieses Mal um Thomas Ruprecht aus Mannheim, der bereits bei der Frühjahrsregatta auf dem Main in zwei Booten mitgerudert hatte. Steuerfrau Kati Chrysalidis hatte die Steuerleinen fest in der Hand und lenkte die von doppeltem Turbo angetriebene Mannschaft (Strömung und Wiedergutmachung der nicht so gut ersten Hälfte) über die Strecke.

Insgesamt endete das Rennen für uns auf dem dritten Platz. Der Abstand nach vorne war leider etwas größer als im letzten Jahr, aber wir denken, wir wissen, was wir nächstes Mal besser machen können. Nach hinten war der Abstand vergleichbar zum Vorjahr.

 

Der Eindruck insgesamt bleibt, dass in der Schweiz schon immer Alles ein wenig teurer war, aber man dafür auch eine perfekte Organisation erleben kann.Trotz der großen Aufwandes mit morgendlicher Anreise mit Bootstransport und abendlicher Rückreise fanden wir, dass es sich gelohnt hat. Zum Abschluss der Saison konnten wir uns noch mal auspowern, ehe wir nun ins Wintertraining übergehen. (RüDi)